Reithelm Test 2021

Hier findest Du alles wissenswerte zum Thema Reithelm. Erfahre, worauf es bei einem guten Reithelm ankommt und auf welche Kaufkriterien Du achten solltest.

Willkommen bei unserem großen Reithelm Test! Wir haben langjährige Reiterfahrung und aufwendige Tests durchgeführt, um Dir die aktuell besten Reithelme 2021zu präsentieren.

Schneller Überblick Reithelm
  • Reithelme sind unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände für alle Reiter
  • Ein Reithelm schützt den Reiter bei einem Sturz oder Tritt von von einem Pferdehuf
  • Sicherheitsaspekte haben bei Reithelmen Vorrang, aber ästhetische Aspekte dürfen nicht zu kurz kommen
Reithelm Test 2021: Überblick der besten Reithelme Empfehlungen

Es gibt eine große Auswahl an Reithelmen auf dem Markt. Im Folgenden findest Du unsere Test Empfehlungen:

Preis-/ Leistungssieger

Hersteller: uvex
Erfüllt Sicherheitsstandards: Ja
Anpassbar an Kopfhöhe u. Breite: Ja
Belüftung: Exzellente Belüftung
Farben: Verschiedenen Farben erhältlich
Vorteile:

  • Top Preis-/ Leistung
  • Sehr gut verarbeitet, hohe Qualität
  • Passt super Sitz auf dem Kopf
Qualitätssieger

Hersteller: CASCO
Erfüllt Sicherheitsstandards: Ja
Anpassbar an Kopfhöhe u. Breite: Ja
Belüftung: Top sportliche Belüftung
Farben: Verschiedene stylische Farben
Vorteile:

  • Hochwertig
  • Leicht und bequem zu tragen
  • Richtig stylisches Design
Preissieger

Hersteller: Covalliero
Erfüllt Sicherheitsstandards: Ja
Anpassbar an Kopfhöhe u. Breite: Ja
Belüftung: Ventilationssystem
Farben: Anthrazit
Vorteile:

  • Edle Carbon-Optik
  • Niedriger Preis
  • Einfache Größenverstellung

Reithelme sind unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände für alle Pferdeliebhaber und Reitsportbegeisterte. In Deutschland dürfen nur solche Modelle verkauft werden, die einen gründlichen Reithelm Test bei einem unabhängigen Prüfinstitut bestanden haben.

Ratgeber: Alles Wichtige zum Thema Reithelm

Uvex Unisex Essential II
Kaufempfehlung

Der Uvex Essential II Reithelm hält qualitativ was er verspricht, und das zu einem super Preis. Der Reithelm ist sehr bequem und lässt sich sehr angenehm tragen. Der Reithelm ist wirklich überraschend leicht (nur 420g). Außerdem kann man dank der Einstellmöglichkeiten die Passform leicht an die individuelle Kopfform anpassen, sodass er Reithelm auch gut sitzt. 

Der Uvex Reithelm ist sehr gut verarbeitet und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Wie von Uvex Produkten bekannt, macht auch dieser Helm sowohl haptisch als auch optisch sehr guten Eindruck. Ein weiteres Plus bei diesem Reithelm ist, dass das Innenfutter zum Waschen (bei 30 Grad) aus dem Helm rausgenommen werden kann.

Der Uvex Essential II ist ein wirklich schöner, praktischer und leichter Reithelm zu einem fairen Preis. Deshalb ist der Helm unser Preis-/ Leistungssieger mit einer klaren Kaufempfehlung!

Highlights:

Preis-/ Leistungssieger
Sehr hochwertig verarbeitet
Hoher Tragekomfort

Casco VG1 Champ 3
Kaufempfehlung

Der Casco VG1 ist ein rundum sehr schöner Helm – und der Hersteller Casco sehr bekannt bei den meisten Reitern. Die Qualität des Reithelmes ist top. Bei unserem Test passte der Helm immer sehr gut zu eher runden als auch ovalen Kopfformen. Er bietet insgesamt hohen Tragekomfort, sowohl durch das leichte Gewicht als auch durch die individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Er passte einfach sehr gut, ohne zu drücken.

Das Design hat uns auch überzeugt. Der Casco VG1 ist definitiv einer der stylishsten Reithelme, die wir bisher gesehen haben. Es gibt verschiedene Farben zur Auswahl, auch im Retro oder Vintage-Look. Auch bei diesem Reithelm ist die Innenausstattung wechsel- und waschbar.

Für den Casco VG1 Reithelm gibt es von uns eine absolute Kaufempfehlung. Das ist aus unserer Sicht der beste Reithelm, wenn Du einen qualitativ hochwertigen und stylischen Helm suchst.

Highlights:

Qualitätssieger
Tolles Design
Sehr gute Passform

Covalliero Carbonic VG1
Kaufempfehlung

Der Covalliero Reithelm macht einen hochwertigen und schicken Eindruck. Der Reithelm hat einen wirklich schicken Look mit Carbon Verzierung. Der Covalliero Helm kann an die Kopfform durch die Größenverstellung am Hinterkopf angepasst werden. Wie bei allen Reithelmen hängt die Passgenauigkeit auch hier von der Kopfform und Kopfgröße des Reiters ab.

Uns hat außerdem gefallen, dass der Reithelm spezielle Bänder an der Oberseite hat, die vor Kratzern schützen. Ebenfalls an der Oberseite befinden sich das Belüftungssystem, welches sehr gut funktioniert. Der Covalliero Carbonic Reithelm ist insgesamt ein schicker Helm zu einem top Preis.

Durch den niedrigen Preis trotz guter Qualität ist der Covalliero Carbonic VG1 Reithelm unser Preissieger mit klarer Kaufempfehlung!

Highlights:

Preissieger
Edle Carbon-Optik
Einfache Größenverstellung

Was ist ein Reithelm?

Reithelme haben die traditionellen Reitkappen abgelöst. Früher trugen Reiterinnen und Reiter vorzugsweise mit Samt oder Wildleder bezogene Kappen. Darunter befand sich eine dünne Schale aus Kunststoff. Bevor es Plastik gab, waren Reitkappen innen mit Pappe stabilisiert.

Reitkappen erfüllen schon lange nicht mehr die modernen Sicherheitskriterien. Heute tragen Reiter richtige Helme. Die bestehen aus einer festen und dicken Kunststoffkappe, einem kleinen Schirm und Befestigungsriemen. Im Grunde ähneln die Helme denen von Radfahrern. Dennoch sind Helme anderer Sportarten nicht dauerhaft für den Reitsport geeignet. Durch die Eigenbewegungen des Pferdes ist ein Reithelm ganz anderen Belastungen ausgesetzt.

Wozu dient ein Reithelm?

Ein Reithelm soll vor allem den Kopf des Reiters schützen. Durch einen Sturz oder einen Tritt von einem Pferdehuf kannst Du lebensgefährlich verletzt werden.

Du darfst nie die Kombination aus Fallhöhe sowie der Geschwindigkeit und Kraft eines Pferdes unterschätzen. Fallende Reiter können in der Folge des Sturzes einen Pferdehuf abbekommen. Hinter den Tritten steckt eine so enorme Kraft, dass ein menschlicher Schädel brechen kann.

Im Profisport wie auch in der Reitschule sind Reithelme zwingend vorgeschrieben. Alle anderen Reiter sollten sie ebenfalls tragen. So manch eine Unfallversicherung schreibt ebenfalls Helmpflicht vor.

Verschiedene Arten von Reithelmen

In der Freizeitreiterei und in der Reitschule werden gewöhnliche Reithelme aus diversen Kunststoffen und Carbonfasern getragen. Für den Springsport gibt es spezielle Helme, die in der äußeren Erscheinung den alten mit Samt überzogenen Reitkappen ähneln können.

Selbst in der Dressurreiterei haben Helme inzwischen die traditionellen Zylinder abgelöst. Grund dafür waren etliche dramatische Unfälle im Spitzensport.

Auch wenn Du zu den Western- und Wanderreitern gehörst, solltest Du einen sicheren Helm verwenden. Unter schicken Westernhüten kannst Du spezielle Plastikschalen tragen. Die sind zwar nicht so sicher wie richtige Reithelme, bieten Deinem Kopf im Ernstfall dennoch mehr Schutz als gar kein Helm.

TÜV und VG1-Norm

In Deutschland dürfen nur Helme auf den Markt gebracht werden, die ein TÜV- und VG1-Prüfsiegel haben. Die alte Europa-Norm für Reithelme war CE EN 1384. Helme, die diese noch tragen, sind gemäß der heutigen Gesetzgebung eigentlich veraltet. Vorsicht ist bei Billighelmen geboten, die mit Siegel „CE“ versehen sind. Dieses hat keine offizielle Prüfsiegel-Funktion.

Wie muss ein Reithelm sitzen?

Ein Reithelm ist durch die Bewegungen eines Pferdes besonderen Belastungen ausgesetzt. Ein schlecht sitzender Helm kann im flotten Galopp auf Deinem Kopf hin- und herhüpfen oder verrutschen.

Am besten wäre immer der Reithelm Test direkt auf dem Pferd in Bewegung. Hochwertige Modelle haben mehrfach verstellbare Gurte. Diese Reithelme kannst Du meistens später immer noch optimal anpassen.

Unter so einem Reithelm kann es ganz schön heiß werden. Wenn Du viel reitest, sollte Dein Helm eine gute Belüftung haben. Durch Schwitzen unter dem Helm riskierst Du im Sommer unangenehme Druckstellen.

Auf gar keinen Fall darf Dein Helm schon beim Anprobieren im Laden oder Zuhause irgendwo drücken. Menschen haben verschiedene Kopfformen. Obwohl sich Hersteller bemühen, allen Kopfformen gerecht zu werden, muss nicht jeder Helm zu jedem Kopf passen. Es lohnt sich, mehrere Reithelme auszuprobieren und die Unterschiede zu fühlen.

Die Größe für Reithelme wird genauso wie bei anderen Kopfbedeckungen gemessen. Ausschlaggebend ist der Kopfumfang. Zum Messen führst Du das Maßband einmal komplett um Deinen Kopf herum. Es verläuft in etwa dort, wo später die unteren Kanten des Helmes sind: über die Stirn, knapp über den Ohren vorbei und über die weiteste Stelle am Hinterkopf. Die gemessene Länge in Zentimetern ergibt Deine Helmgröße. Liegt das Maß zwischen zwei Größen, solltest Du Dich für die größere Variante entscheiden.

Sicherheitshelme verfügen grundsätzlich über Y-Riemen oder seitliche Doppel-Riemen.

Bei der 3-Punkt-Verschnallung ist der Riemen an drei Ansatzpunkten mit dem Helm verbunden. Bei 4-Punkt-Helmen sind es entsprechend vier Ansatzpunkte. Je mehr Einstellmöglichkeiten ein Reithelm bietet, desto sicherer sitzt er später auf Deinem Kopf.

Etliche Helme können sogar in der Weite noch etwas reguliert werden. Das kann im Winter praktisch sein, wenn Du ein Stirnband oder eine leichte Mütze unter dem Helm tragen möchtest. Damen sollten darauf achten, dass das Haar auch zusammengebunden gut unter den Kanten und zwischen den Riemen Platz findet.

Ein Qualitätsmerkmal sind solide vernähte und genietete Riemen. Billigere Modelle können nur geklebt sein. Klebstoffe gelten als weniger langlebig und Du musst früher mit einer Ermüdung des Materials rechnen.

Im Reitsportladen sitzt der Helm für ein paar Minuten gut und sicher auf Deinem Kopf. Doch wie ist es nachher auf dem Pferd – wie fühlt sich der Helm nach ein paar Stunden an?

Wieder gilt: Am besten wäre ein Reithelm Test direkt auf dem Pferd und über einen längeren Zeitraum hinweg. Nur ist das bei einem neuen Helm schwer möglich. Einmal benutzt, kann er nicht mehr umgetauscht werden. Hier hilft ein Trick: Hat jemand anders im Reitstall Dein Wunschmodell, kannst Du es vor dem Kauf vielleicht doch direkt auf dem Pferd ausprobieren.

Das Gewicht der Helme ist in der Regel auf der Verpackung oder der Artikelbeschreibung angegeben. Wenn Du gerne online einkaufst, findest Du zudem ausführliche Testberichte von anderen Reitern. Eine weitere Informationsquelle sind Reitsportforen im Netz.

Wann Reithelm austauschen?

Nach einem heftigen Sturz mit einer Erschütterung soll ein Reithelm grundsätzlich ausgetauscht werden. Selbst wenn von außen keine Schäden sichtbar sind, kann das Material im Inneren nachhaltig beschädigt sein. Das Gleiche gilt natürlich, wenn der Helm einen Schlag abbekommen hat.

Aus Gründen der Materialermüdung solltest Du selbst einen unbeschädigten Helm nach spätestens fünf Jahren durch einen neuen ersetzen. Gurtmaterial und Kunststoffe können dann porös geworden sein.

Reithelm Test, Kaufkriterien und Entscheidungshilfen

Natürlich sollten die Sicherheitskriterien bei einem Reithelm absoluten Vorrang haben. Gerade im Reitsport dürfen aber auch ästhetische Aspekte nicht zu kurz kommen.
Nur wenn Du Deinen Helm magst, wirst Du ihn auch gerne aufsetzen.

Es gibt so eine große Auswahl an Marken und Modellen. Eigentlich sollte für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel der richtige Reithelm verfügbar sein.

Die einfachsten Modelle gehen preislich ab ca. 30 Euro los. Werden sie von seriösen Händlern angeboten, erfüllen sie auf jeden Fall die Mindestkriterien.
Meistens verfügen die billigen Einsteigermodelle über weniger Polsterung, schlechtere Einstellmöglichkeiten und keine oder kaum Belüftung. Für die ersten Reitstunden und zum Ausprobieren sollte ein solcher Helm ausreichend sein.

Bei Viel-Reitern darf ein guter Helm ruhig ein bisschen mehr kosten. Bessere Modelle, die zudem schick aussehen, sind schon für 70 bis 100 Euro zu haben.

Die Topmodelle der Hersteller UVEX oder Casco können schnell mit bis zu 400 Euro zu Buche schlagen.

Passend zum Reiter und zum Reitstil

Die Grenzen zwischen den Modellen für einzelne Sparten der Reiterei verschwimmen langsam. Fast überall haben sich die gängigen Sicherheitshelme durchgesetzt. Trotzdem gibt es kleine feine Unterschiede im Aussehen und gestalterischen Elementen.

Gerade Eltern sollten hier auf die Wünsche ihrer Kinder Rücksicht nehmen. Es muss sicherlich nicht das teuerste Modell sein, trotzdem sollte das optische Erscheinungsbild eine Rolle spielen dürfen. Modische Aspekte spielen in der Reiterei eine größere Rolle als bei anderen Sportarten. Wer mit unpassender Reitausrüstung auf dem Reiterhof erscheint, riskiert Häme oder Ausgrenzung.

Nur im professionellen Westernreitsport wird noch mit normalen Hüten und wenig Sicherheit geritten. In Western-Reitschulen tragen Kinder und Jugendliche normalerweise auch ganz normale Helme.

Material und Aussehen

Reithelme bestehen großteils aus thermoplastischen Kunststoffen. Dazu zählen Polycarbonat oder ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer). Beide Kunststoffe bieten größte Widerstandsfähigkeit bei Druck und Schlägen sowie optimale Langzeitbeständigkeit.
Polycarbonathelme gehören zu den besten und teuersten Modellen am Markt.

Nach außen kann ein Reithelm glatt und glänzend oder matt sein. Sie sind mit Stoffen überzogen oder in formschönen Designs verarbeitet.
Es gibt Helme, die in bunten Farben leuchten, mit Bildern oder Strass versehen sind. Andere kommen in edler Lederoptik daher. So manch ein Reiter verziert sich seinen Helm einfach selbst und macht einen einzigartigen Hingucker daraus.

Die besten und bekanntesten Reithelm-Hersteller

Im günstigen Preissegment finden sich Helme der Firmen HKM, Waldhausen, Busse, Kerbl, Covalliero oder Loesdau.
Im Reithelm Test der Stiftung Warentest schnitten etliche Helme dieser Firmen mit „gut“ ab. Preislich lagen die getesteten Modelle bei etwa 50 Euro.

Teurere Reithelme sind in der Belastbarkeit häufig nicht wirklich besser. Allerdings bieten sie wesentlich mehr Tragekomfort. In der anspruchsvollen Sportreiterei kann sich der Kauf eines Helmes, der mehrere hundert Euro kostet, durchaus lohnen. Hersteller in den oberen Preissegmenten sind Pikeur, Uvex, Charles Owen und Casco.

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