Regendecke Pferd Test 2021

Hier findest Du sämtliche Informationen, die Du für den Kauf einer Regendecke für Dein Pferd benötigst. Erfahre, welche Pferde eine Regendecke benötigen und worauf Du beim Kauf achten solltest.

Willkommen bei unserem großen Regendecke Pferd Test! Auf dieser Seite findest Du alles Wissenswerte zum Thema Regendecken für Pferde. Wir haben langjährige Reiterfahrung und unterschiedliche Testquellen verwendet, um Dir die aktuell besten Regendecken für Pferde zu präsentieren. Hier findest Du alle Tipps und Tests über Regendecken.

Regendecke Pferd Test 2021: Das sind unsere Empfehlungen
Kaufempfehlung Platz 1:

HKM by Reiterladen24 – Weidedecke Polarfleecefutter 600D

  • Mit Polarfleeceinnenfutter
  • Regendicht und wasserabweisend
  • Atmungsaktiv
  • In verschiedenen Größen erhältlich 85 – 165cm
Kaufempfehlung Platz 2:

Covalliero Kerbl Outdoordecke

  • Sorgt für Trockenheit und für Temperaturausgleich
  • Erhöhte Bewegungsfreiheit durch sehr guter Passform
  • Angenehmes Innenfutter aus Polyester
  • Überlappende Brustverschnallung mit Schnellverschluss
Kaufempfehlung Platz 3

HKM by Reiterladen24 – Weidedecke Nylonfutter 600D

  • Ideal als Übergangsdecke
  • Atmungsaktiv, winddicht und wasserdicht
  • Mit Nyloninnenfutter
  • 600D Ripstop-Polyester-Gewebe
Ratgeber: Alles Wichtige zum Thema Regendecken

Ein Thema, das immer wieder Fragen aufwirft und auch gerne unter Reitern heiß diskutiert wird.
Welches Pferd braucht denn nun eine Regendecke und welche Modelle an Regendecken für Pferde gibt es überhaupt? Was bedeuten die Denier-Zahlen und was hat es mit der Wassersäule auf sich? Passformen und Verschlüsse können je nach Model sehr unterschiedlich aussehen und haben ihre Vor- und Nachteile.
Dazu kommen unterschiedliche Gramm-Zahlen der Decken und mittlerweile auch sogenannte Liner–Systeme.

Wann ziehst Du denn nun welche Regendecke Deinem Pferd an? Welche Decken passen zu Dir und Deinem Pferd?
Hier findest Du alle wichtigen Informationen zum Thema Regendecke Pferd.

Was ist eine Regendecke und wie sollte sie beschaffen sein?

Eine Regendecke am Pferd gilt als sogenannte Outdoordecke, die Dein Pferd draußen bei jedem Wetter tragen kann.
Die Decke ist im Idealfall wasserdicht, damit sie auch einen stärkeren Regenguss aushält.

Hierfür kommt es vor allem auf die sogenannte Wassersäule an, die angibt wie viel Wasser ein Stoff aushält, bevor er undicht wird. Da diese Durchlässigkeit mittels einer mit Wasser gefüllten Säule gemessen wird, nennt man diese Einheit Wassersäule. Hier wird standardisiert gemessen, wie hoch Wasser in einem Testrohr auf der Regendecke des Pferdes stehen kann, bevor es durch den Stoff gedrückt wird.
Normale Outdoorkleidung sowie Zelte haben eine Wassersäule von mindestens 2500-3000 mm. Dies sollte auch für eine Regendecke am Pferd gelten, gerade wenn Dein Pferd ganztags draußen steht oder in einem Offenstall lebt.

Zusätzlich sind die Stoffe der Regendecken für Pferde wasserabweisend und alle Nähte versiegelt, damit auch hier kein Wasser eindringen kann. Da die Nähte dennoch immer Schwachstellen sind, sollten Regendecken für Pferde mit möglichst wenigen auskommen.

Welches Pferd benötigt eine Regendecke?

An sich sind Pferde gut angepasst an tiefe Temperaturen und fühlen sich bei 5° bis 15°C am wohlsten. Sie besitzen eine gute Thermoregulation und können über die Durchblutung der Muskulatur und durch das Aufstellen des Fells ihre Temperatur gut selbst regeln.

Dies gilt allerdings nicht für Pferde, die sich nicht durch Bewegung warmhalten können oder die keine Möglichkeit haben, sich unterzustellen, wenn es regnet und eiskalter Wind weht.

Auch kranke oder alte Pferde, die dünn sind und somit wenig Substanz und Muskulatur besitzen, um sich selbst warm zu halten, benötigen meist eine Decke.
Dazu gibt es Pferde, die aufgrund von Rückenproblemen oder weil sie einfach kälteempfindlicher sind, ohne Decke sehr steif werden oder gar Rückenschmerzen bekommen. Auch diese Pferde sind im Winter über eine Decke froh.

Wenn Du wissen möchtest, ob Dein Pferd friert, so kannst Du dies ganz gut beobachten.
Zum einen siehst Du es daran, wenn Dein Pferd eher teilnahmslos und zusammengekauert dasteht und im schlimmsten Fall auch zittert.
Zum anderen merkst Du es daran, dass Dein Pferd empfindlich am Rücken wird, zum Beispiel beim Putzen oder Satteln.
Zusätzlich kannst Du den Ohrentest machen. Wenn der Ohrgrund, sprich der Teil des Ohrs unten am Kopf kalt ist, dann friert Dein Pferd.

Ist Dein Pferd geschoren, stellt sich die Frage nach einer Decke natürlich gar nicht. Geschorene Pferde musst Du immer eindecken. Hier bleibt nur die Qual der Entscheidung mit wie viel Gramm.

Welche Gramm-Zahl ist die richtige?

Die Gramm-Zahl gibt die Dicke der Füllung einer Pferdedecke an und ist somit der Wert, der über die Wärme Auskunft gibt.

Da bei geschorenen Pferden die natürliche Thermoregulation nicht funktioniert, ist hier gute Beobachtung gefragt. Bei milden Temperaturen reichen leichte Regendecken mit 100-200 Gramm Füllung. Bei Temperaturen unter 5 Grad sollten die Decken dicker sein und gehen bei Minusgraden rauf bis 400-600 Gramm, je nach Schermuster und Haltung.

Ist Dein Pferd nicht geschoren, reichen bei den meisten ungefütterte oder leicht gefütterte Regendecken. Auch hier heißt es wieder, Dein Pferd gut zu beobachten. Ist es unter der Decke sehr warm, ist die Decke zu dick. Es sollte darunter nicht kalt sein, aber auch nicht zu warm.
Da die Pferde unter der Decke das Fell nicht aufstellen können, bildet sich eine dünnere isolierende Luftschicht, als wenn es ohne Decke steht. Deshalb kann es sein, dass Dein Pferd unter einer nassen, ungefütterten Regendecke eventuell friert und mit einer 100 Gramm Füllung besser bedient wäre, da hier die Decke selbst eine Isolation ausweist.

Fakt ist, dass Du also bei einem „Deckenpferd“ möglichst immer eine ungefütterte und eine leicht gefütterte Decke zur Hand haben solltest.
Bei einem geschorenen Pferd wird die Deckenauswahl noch größer ausfallen, da diese Pferde selbst nicht gut regulierend mithelfen können.

Welche Kriterien solltest Du beachten beim Kauf einer Regendecke für Dein Pferd?

Hier gibt es verschiedene Punkte, auf die Du achten solltest. Alle Pferdedecken unterscheiden sich sowohl in der Passform als auch im Material sowie den Verschlüssen.

Grundsätzlich vermisst Du zuallererst Dein Pferd, wenn Du die Deckengröße noch nicht kennst. Hier misst Du vom Schweifansatz bis an den Übergang vom Widerrist zum Hals, wo die Decke normalerweise endet. Die Länge entspricht der Deckengröße.

Es gibt Hersteller, die auch Zwischengrößen anbieten wie 130, 140, 150 cm …, die meisten fertigen aber nur in 135, 145, 155 cm …
Vielleicht hast Du aber auch nette Miteinsteller, die Dich ihre Decken einmal anprobieren lassen. So siehst Du im Vorfeld schon, welche gut sitzen und welche Größe für Dein Pferd perfekt ist.

Ansonsten gilt es vor dem Kauf die folgenden Punkte zu überdenken:

Das Innenfutter

Es gibt Decken, die innen mit Fleece ausgestattet sind. Dieser hält zusätzlich warm, scheuert aber bei manchen Pferden das Fell weg und kann diese auch elektrostatisch aufladen. Andere Decken sind innen aus glattem Material. Diese scheuern weniger und sorgen gleichzeitig für glänzendes Fell. Dafür gibt es aber Pferde, auf denen diese Decken verrutschen. Tipp: Es gibt einen Unterzieher zu kaufen, falls Deine Decke an der Brust Deines Pferdes scheuern sollte. Am besten ist es aber, ein Model eines Deckenherstellers zu finden, das gar nicht erst scheuert.

Den Halsansatz

Es gibt neben normal geschnittenen auch Decken, die einen etwas höheren Schnitt am Halsansatz haben, sogenannte Highneck Decken. Diese verhindern, dass Regen von oben in die Decke laufen kann. Dies ist manchmal der Fall bei sehr schmalen Pferden, bei denen Decken eher locker sitzen. Dann gibt es noch Decken, an denen ein richtiges Halsteil befestigt werden kann. Dieses geht dann hoch bis zum Genick. Das kann bei komplett geschorenen Pferden sinnvoll sein.

Die Verschlüsse und den Schnitt der Regendecke

Je nach Hersteller haben Pferdedecken verschiedene Lösungen für die Bewegungsfreiheit der Vorderbeine. Hier ist es letztlich eine Frage der Vorlieben von Dir und Deinem Pferd, welche Lösung Dir am meisten zusagt. Dazu gibt es die Wahl zwischen Beinschnüren oder lieber einem geraden Schweifriemen. Das ist eine Frage, ob Dein Pferd eher ein Bruchpilot ist oder nicht. Dazu kommen verschiedene Brustverschlüsse. Bei Pferden, die diese öffnen, sind die Varianten mit Mehrfachsicherung wie Disc-Verschluss oder Doppelklett über den Verschlüssen sicherlich sinnvoll. Tipp: Es gibt Brustverlängerungen, die Du in den Brustverschluss einsetzen kannst. So kannst Du eine zu enge, aber von der Länge gut passende Decke für Dein Pferd passend machen. Halten Reiter es für sinnvoll, Gamaschen zu verwenden, sollten sie dabei immer daran denken, einen Hitzestau und Lymphprobleme zu verhindern.

Das Material

Hier achtest Du auf die Denier-Zahl. Meist liegt sie zwischen 600 und 1300 Denier. Diese gibt die Reißfestigkeit des Nylon-Materials der Decke an. Je höher die Zahl, umso reißfester ist die Decke. Gerade bei Pferden, die viel Spielen und in einer Herde leben, ist dies wichtig, da die Decken hier viel aushalten müssen.

Kommt ein Liner-System in Frage

Seit einer Weile gibt es ein System auf dem Markt, welches darauf baut, nur eine Outdoordecke zu haben, die man beliebig in der Gramm-Zahl verändern kann durch eine Unterdecke, die an der Regendecke befestigt wird. Die sogenannten Liner gibt es in verschiedenen Gramm-Zahlen und sie kosten um ein Vielfaches weniger als mehrere einzelne Regendecken. Dieses System bieten im Moment zwei Hersteller an: Horseware und Waldhausen.

Welche Deckenhersteller gibt es in Sachen Regendecke Pferd?

Unzählige. Die bekanntesten hier in einer kurzen Aufzählung für dich als erste Übersicht zum Thema Regendecke Pferd.

Horseware

  • Hat das breiteste Sortiment an verschiedenen Modellen. Dazu gibt es die Größen hier auch in 5er-Schritten sowie auch ein Liner-System.

Bucas

  • Ebenfalls eine bekannte Marke in diesem Bereich mit einigen Modellen.

Waldhausen

  • Die Firma Waldhausen hat auch ein interessantes Liner-System auf den Markt gebracht.

Thermo Master

  • Hier findest Du verschiedene Verschlüsse und Modelle.

Eigenmarken

  • Pferdesporthäuser wir Krämer und Loesdau haben Eigenmarken wie Felix Bühler oder Horsefriends.

Wie findet man die richtige Pferdedecke?

Fazit

Es gibt eine Menge verschiedener Dinge, die Du zum Thema Regendecke Pferd beachten solltest, um die perfekte Decke für dich und Dein Pferd zu finden.

Beachte auch, dass es immer sinnvoll ist, eine Ersatzdecke zu haben. Wenn Dein Pferd es schafft, an einem eisigen Sonntag seine Regendecke vollkommen zu zerstören, bist Du froh, wenn Du einen Ersatz zur Hand hast.

Außerdem hast Du nun gleichzeitig herausgefunden, welche weiteren Decken eines Herstellers Deinem Pferd mit hoher Wahrscheinlichkeit passen. Das ist hilfreich, wenn Du weitere Decken benötigst wie Abschwitzdecke, Führmaschinendecke oder Ausreitdecke. Auch Stalldecken desselben Herstellers sollten dann passen, falls Du diese einmal benötigen solltest.

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